2020 habe ich zusammen mit Sylvia Kupers im Fraunhofer IRB Verlag ein Buch herausgegeben: „Mediation und Kooperation in der Bau- und Immobilienbranche – Wie gute Zusammenarbeit gelingt."

Theorie-Planungsmediation

Mehr zur Mediation

Struktur

Theorie-Struktur

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, das den Rahmen bietet, um in Konfliktsituationen Verhärtungen aufzubrechen und persönliche Beziehungen auf eine neue Basis zu stellen. So wird es möglich, dass alle Beteiligten wieder gemeinsam und konstruktiv an der Lösung schwieriger Aufgaben oder Problem arbeiten.

Mediatoren sind dabei professionelle Gesprächspartner ohne eigene Interessen. Ihr Blick von außen ermöglicht den Projektbeteiligten einen Perspektivwechsel und das Überdenken auch der eigenen Positionen.

Die Beteiligten erarbeiten im Rahmen des Mediationsverfahrens eigenverantwortlich die Lösungen für die jeweilige Aufgabenstellung. Ziel ist es dabei immer, keine „faulen Kompromisse“ zu schließen, sondern tragfähige Ergebnisse zu erzielen, die allen Interessen gerecht werden.

Kommunikation

Theorie-Kommunikation

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (Paul Watzlawick)
Die Rechtschreibprüfung stolpert über diesen Satz, mancher Mensch auch. Aber bei näherer Betrachtung zeigt sich: es ist schon richtig.

Nur leider setzen wir normalerweise Kommunikation als die einfachste Sacher der Welt voraus, jeder tut es, jeder kann es – und wenn doch etwas schief geht, war der Andere schuld.
Wer jedoch anfängt, sich mit Kommunikation intensiver zu beschäftigen, der entdeckt ein weites Feld, auf dem sich viel lernen lässt, ein Leben lang.

Die einfachste Grundregel: respektvoll zuhören – nicht sofort die Gegenrede formulieren – sich öffnen für andere Sichtweisen – gemeinsam auf die Suche gehen.

Philosophie

Theorie-Philosophie

„Handle stets nach derjenigen Maxime, durch die Du gleichzeitig wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde.“ (Immanuel Kant)

Überprüfen wir diese Maxime an der Forderung „Kooperation statt Konfrontation“. Was wäre, wenn alle Projektbeteiligten zu jedem Zeitpunkt kooperativ an die anstehenden Themen herangehen würden? Oder was wäre, wenn sie genau das Gegenteil tun würden? Konfrontation immer und in jedem Fall?

Ich bin davon überzeugt, dass es durchaus hilfreich wäre, diese Frage auch im Rahmen von Projektvorbereitungen, kick-off-meetings, den regelmäßigen Projektbesprechungen oder vor Krisengesprächen zu stellen und zu durchdenken.

Philosophie auf der Baustelle – warum denn nicht?

Susanne Seidel
planungsmediation
Naumburger Str. 38 A
04229 Leipzig

Telefon: 0170 29 14 360
susanne-seidel@planungsmediation.de